Der Politische Islam, die islamische Eroberung Deutschlands hat in der Corona-Krise noch einmal Fahrt aufgenommen. In immer mehr Städten erschallt nun der Muezzinruf – auch in den Ohren der Ungläubigen. 

Hier ein Bericht aus Bergisch Gladbach.

Erstmals in der Geschichte unserer Stadt erklang am 24.4.2020 der Ruf des Muezzins. Die Yeni-Camii-Moschee am Refrather Weg hat dies mit Bürgermeister Lutz Urbach (CDU) und seinem Stab für außergewöhnliche Ereignisse abgestimmt. So lange die Besuchsbeschränkungen für Gotteshäuser gelten, soll an jedem Freitagmittag der traditionelle Gebetsruf erschallen.

Von CARLO CLEMENS

Träger der Yeni Camii-Moschee ist der Bergische Förderverein zur Bildung und Integration e.V., Dachverband ist wiederum der Verband der Islamischen Kulturzentren e.V. (VIKZ). Der Verband mit Sitz in Köln steht in der Tradition des islamischen Gelehrten Süleyman Hilmi Tunahan und gilt als besonders erzreligiös. In der Vergangenheit ist er durch den Betrieb von Schülerwohnheimen an verschiedenen Orten bekannt geworden. In diesen Wohnheimen findet intensiver Koranunterricht statt.

In Bergisch Gladbach kam es in der Vergangenheit zum Konflikt mit dem Landesjugendamt. Gegenstand war die Genehmigung einer Internatsschule für junge Frauen, die zu Religionslehrerinnen für Mädchen ausgebildet werden sollen. Predigten finden in der Regel in türkischer Sprache statt. Eine deutsche Übersetzung folgt danach.

Religion und Glaube sind Privatsache. Als freiheitlich denkender Mensch liegt es mir fern, dass sich die Politik in diesen Dingen einmischt. Aus verschiedenen Gründen bin ich jedoch grundsätzlich gegen den Muezzin-Ruf:

  • Der lautstarke Gebetsruf hat den Sinn, dass sich Gläubige zum gemeinsamen Gebet versammeln. Gerade beim abendlichen Fastenbrechen im Ramadan kommen normalerweise auch in Bergisch Gladbach hunderte Muslime zusammen. Dies soll in diesem Fall zwar ausdrücklich nicht gewollt sein. Wir kennen jedoch die Bilder aus anderen Städten, etwa Berlin, Leipzig oder Mönchengladbach, in denen trotz Corona-Kontaktverbot hunderte Menschen dem Gebetsruf folgten.
  • Die fremd anmutenden arabischen Lautsprecherdurchsagen führen zu Lärmbelästigung in der Nachbarschaft. Anders als das Glockengeläut der Kirchen entspricht der Muezzin nicht unserer christlich-abendländischen Kulturprägung.
  • Der Wortlaut des Muezzins ist problematisch. Dort heißt es u.a.: „Allah ist groß (…). Ich bezeuge, dass es keine Gottheit gibt außer Allah.“ Der Expansionsanspruch des Islams wird proklamiert, der sich als einzig wahre Religion versteht. Andere Religionen oder gar Ungläubige werden untergeordnet.
  • Ich unterstelle dem einfachen Gläubigen keinen Expansionsanspruch. Allerdings zeigt die Realität in unseren Städten, dass wir bei Migranten aus dem islamischen Kulturkreis besonders Probleme mit Abschottung und Verselbstständigung haben. Parallelstrukturen werden durch die Masseneinwanderung noch verstärkt. Ein Verband, der sich besonders durch erzreligiöse Schulung junger Menschen hervortut, kann nichts zum allmählichen Zusammenwachsen in eine deutsche Leitkultur beitragen, sondern allerhöchstens zum einvernehmlichen Nebeneinander.
  • Die erfolgreiche Durchsetzung des temporären Muezzins in Bergisch Gladbach wird früher oder später zur Forderung des dauerhaften Muezzins führen. Dadurch, dass der muslimische Bevölkerungsanteil demografisch größer wird, wird auch der politische Druck nach immer mehr Zugeständnissen wachsen. Außer der AfD wird keine Partei Widerspruch leisten.

Gehört der Islam zu Deutschland? Diese Debatte war stets irreführend. Der Islam hat zur gewachsenen kulturellen Prägung Deutschlands und seiner Kultur nichts beigetragen. Zu Deutschland gehören jedoch durchaus Staatsbürger muslimischen Glaubens, die sich integrieren und anpassen, ihren Beitrag leisten, keine Parallelgesellschaften bilden und irgendwann in unserer Gesellschaft aufgehen.

Die AfD erhebt vielleicht als letzte relevante Partei in Deutschland noch den Anspruch, dass legal Zugewanderte und Einheimische irgendwann zusammenwachsen. Zuwanderung hat es schon immer gegeben. Aber bitte in einem Maß, der die Aufnahmefähigkeit nicht überstrapaziert, jegliche Anpassung unmöglich macht und letztendlich zur demografischen Verschiebung der Mehrheitsverhältnisse führt. Wir waren niemals ein melting pot nach dem Muster klassischer Einwandererstaaten wie die USA oder Australien.

Religion ist Privatsache, ja. Aber der Islam besitzt eben eine politische Komponente – und sein Einfluss wächst und wächst. Aus diesem Grund: NEIN zum Muezzin in Bergisch Gladbach!

Auch vom Minarett der islamistischen Fatih-Moschee (Ditib) in Stadtallendorf im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf ruft neuerdings der Muezzin. In der 21.456-Einwohner-Stadt leben über 5.000 Moslems.

Auch in Kulmbach in Bayern ist seit dem 17.04.2020 der islamische Gebetsruf zu hören:

Eine Islamisierung findet nicht statt? – Muezzin-Ruf in Schömberg (bei Balingen):

Premiere auch in Flensburg – Muezzin ruft zum Gebet auf:

Muezzinruf in Duisburg-Marxloh:

Muezzinruf in Germersheim:

und vielen mehr………………

https://www.journalistenwatch.com/2020/04/25/dank-corona-der/