Berlin – Drohender Massenauflauf zu einer Clan-Beerdigung, linksextreme Krawalle: Diese Woche verspricht für Berlins Polizei buchstäblich „heiß“ zu werden – vor allem, weil den Beamten die Hände gebunden sind und sie dem Treiben ohnmächtig gegenüberstehen. Von Selbstbehauptung des Rechtsstaats kann im rot-rot-grünen Shithole Berlin schon lange keine Rede mehr sein.  

Nach der Einlieferung der Mutter eines Oberhauptes des Berliner Remmo-Clans in eine Neuköllner Klinik hatte es Mitte der Woche bereits tumultartige Szenen gegeben, als sich 60 aggressive Männer in der Notaufnahme zusammengerottet hatten; außerdem kam es zu Verfolgungsjagden mit der Polizei.

All das ist nur ein blasser Abklatsch dessen, was der Hauptstadt diese Woche bevorstehen dürfte: Heute steht die Beerdigung der inzwischen verstorbenen Frau an – und die Polizei rechnet mit einem Riesenandrang von Clanangehörigen und Trauergästen anderer Familien. Zur Veranschaulichung der Größenordnung weist die „Junge Freiheit“ (JF) auf das Beispiel eines 2018 erschossenen Intensivtäters hin, bei dessen Beerdigung auf dem Berliner Friedhof 2.000 Personen erschienen waren.

Dass die Corona-Beschränkungen von den arabischen Großfamilien ernsthaft eingehalten werden (eigentlich sind nur 10 Personen bei Trauerfeiern und Beeerdigungen zugelassen) – daran glaubt bei der Berliner Polizei niemand. Und vermutlich wird sie wieder auf „Deeskalation“ setzen – und auf die eigentlich fälligen Sanktionen des Rechtsstaats, die für jeden deutschen Normalbürger gelten, verzichten. Diese faktische Strafvereitelung im Amt wurde auch diese Woche beim Auflauf in der Klinik praktiziert, als gegen keines der Clanmitglieder – trotz eindeutiger Verstöße gegen die Kontaktregeln – ein Bußgeld verhängt wurde.

Nur eigene Regeln gelten

Eine weitere konfliktträchtige Problemklientel, die sich nicht nur zur Corona-Zeiten kein Iota um staatliche Bestimmungen und behördliche Vorgaben schert, ist die autonome Szene der neuralgischen linksradikalen Quartiere, die am 1. Mai traditionell ihre Krawallfolklore zelebriert. Auch hier, so die, JF rechnen die Sicherheitsbehörden in der Hauptstadt auch am 1. Mai „mit gewalttätigen Ausschreitungen“ – auch wenn die Teilnehmerzahlen geringer ausfallen dürften.

Ob Clans oder linke Briganten – das Problem ist, dass der Rechtsstaat als vermeintlicher Träger des Gewaltmonopols vor denen kapituliert, die ihn schamlos herausfordern. Die JF zitiert einen Polizisten, der sich seinen Frust über die verzagte, defensive Grundhaltung der Senatsverwaltung und mangelnde politische Rückendeckung für die Berliner Polizei von der Seele redet: Die Polizei habe „schlicht Angst vor einer Eskalation“, und lasse deshalb die Clan-Mitglieder gewähren, „damit sie friedlich blieben“. Das bittere Fazit des Mannes: „Berlin deeskaliert, bis es tot ist“. Dem ist leider nichts hinzuzufügen. (DM)

Berliner Frühling: Polizei kapituliert vor Araberclans und Autonomen