Ernst Cran – Eine kurze Reise …Geschichte und Kampf für die Zukunft…

 

Ich lade ein zu einer kurzen Reise in die Phantasie eines deutschen Sieges im letzten großen europäischen Waffengang: Ja, die deutschen Armeen haben an allen Fronten gesiegt. Rommel konnte Nordafrika behaupten, Paulus konnte die Situation in Stalingrad lösen. Überhaupt wäre der Russland-Feldzug an allen Enden zu seinem Ziele gekommen. VersuchteInvasionen der Alliierten in Süditalien und in der Normandie wären zurückgeschlagen oder schon im Vorfeld vereitelt worden. Die Luftschlacht um England wäre erfolgreich gestaltet worden. Die Luftwaffe hätte den Bombenterror über Deutschland im Keime erstickt; kein Dresden, kein Hamburg, kein Nürnberg – und wie die Städte alle heißen. Keine Massenschändungen deutscher Frauen im Osten, keine Rheinwiesenlager. Keine weiteren wehrlosen Millionen toter Soldaten und Zivilisten. Keine Vertreibung, kein Heimatraub. Stattdessen: Heimkehrende Sieger in eine weitgehend zerstörungsfreie Heimat. Familien, die sich wiederfinden. Familien, die neu gegründet werden. Die Herzen der deutschen Frauen undMädchen – sie würden diesen Siegern zufliegen. Unseren Siegern – nicht den anderen jedweder Hautfarbe. Freudenkinder würden gezeugt – Millionen in jedem Jahr. Keine Kinder der Verzweiflung, der ehrlosen Schande und Schändung – vaterlos zuhauf, wurzellos allemal. Keine Kinder volksfremden Samens, deren Väter bald wieder in das Land jener Uniform entschwinden würden, die sie beim Einmarsche trugen. Keine Generation, der es mit ins Blut gegeben wurde, ihre Heimat und Geschichte zu verneinen. Keine Generation, die aus den Kriegsend- und Nachkriegsjahren direkt in die anarchische Scheinfreiheit der 68er hineintaumelte. Die Kinder und Enkel all jener schicken sich gerade an, sich am Todesstoß an ihrem Lande zu versuchen: „Nie wieder Deutschland. Verrecke, du mieses Stück Scheiße.“ All das wäre unterblieben. Stattdessen hätte dieses Land alle die Männer zurückerhalten, die weit draußen für seinen Bestand und für seine Freiheit ihr Leben einsetzten. Nicht alle wären zurückgekommen – gewiss. Doch so viele immerhin, daß sie der neuen Generation das gestählte Rückgrat derer hätten zu geben vermögen, die der versuchten Vernichtung widerstanden und der bleibenden Freiheit das Tor geöffnet hatten. Was für ein Blick in die Zukunft: Eine neue Generation in der Einsheit ihres Wissens um den Primat des Volkes und des Landes. Eine neue Generation in der Verankerung im Errungenen und Ertrotzten – um des Glückes und der Wohlfahrt der ahnenverhafteten Gemeinschaft willen.Eine neue Generation – und ihr weitere folgend – die bei kontinuierlicher, kompromißfreier und konsequenter politischer Führung auf Jahrhunderte hin unbeirrbar, unbezwingbar, unzerstörbar, unvernichtbar wäre – untadelig sowieso. Ende der Phantasie. Wir alle wissen: Die Realität sah und sieht anders aus. Doch wir wissen auch: Die diese gedachte Realität zu verhindern trachteten – sie hatten allen Grund, dies in aller Eile und mit allem Nachdruck zu tun. Sie hatten allen Grund, dem deutschen Freiheitswillen mit allen aufbietbaren Kräften entgegenzutreten. Nach der Überwindung des Weimarer Parteiengestrüpps blieben dem deutschen Volke ganze 6 Jahre in Frieden, um sich zu reorganisieren und neu aufzustellen, dann brandeten bereits die Wogen gewollter Verneinungslust über ihm zusammen. Eine Handvoll Jahre später bereits – oder einen Vierjahresplan – wäre es womöglich nicht mehr gelungen, die Vollendung des Aufbruchs in Deutschland zu unterbinden. Ist das Zerstörungswerk gelungen? Wäre es gelungen, gäbe es diese Worte hier nicht. Wäre es gelungen, gäbe es diese Phantasie hier nicht. Wäre es gelungen, würde kein einziges Herzmehr für Deutschland schlagen. Die Wahrheit ist: Der Sieg ist noch nicht ausgemacht, der Kampf noch nicht vorbei. Und solange wir das Bild vom Sieg als Hoffnung und Wille in den Herzen tragen, solange wird jeder Gegner an der Türe zu diesen Herzen zerschellen. „Off limits“ heißt es dort für die Verneiner des Lebens der Völker. „Zutritt verboten“ – hinein in die Kammern der geistigen Wahrheit, wo alleine der Sieg ausgemacht wird. Das Äußere ist ein Abbild des Inneren, so heißt es. Das Äußere wird sich der Wahrheit des Inneren annähern – sowird eine Phantasie zu einer gespürten Wirklichkeit. Darin leben wir; denn des Gegners Allmacht ist längst gebrochen!