Drei Kerzen…

Auf der  jährlichen Weihnachtsfeier des Kreisverbandes entzünden wir drei Kerzen, begleitet mit einem Spruch für jede Kerze. Wenn auch Sie einige Minuten dem Gedenken widmen möchten, könnten die folgenden Worte Verwendung finden. Ich danke dem nicht genannten Kameraden für die Übersendung des Textes.

Unsere erste Kerze leuchte in die Vergangenheit. Wir gedenken der ungeheuren Opfer, die unser Volk in zwei Weltkriegen erlitten hat.

Schon der in den Stahlgewittern und Dauerbombardements des Ersten Weltkrieges hervorgetretene Kampfesmut unserer Soldaten läßt sich nicht anders als übermenschlich beschreiben. Mit ahnungsvollem Schauern blicken wir auf jene Mondlandschaften, die bis in unsere Tage durch Trichter und Krater, zerfetzten Stacheldraht, verschüttete Unterstände, gekennzeichnet blieben.

Eine aus Neid und Niedertracht gewachsene Reichsfeindlichkeit im Westen, riesenhaft gewordene bolschewistische Gefahr im Osten waren es, die den gerade wiedererstarkten Staat zu einem weltgeschichtlichen Ringen nötigten, das alle bis dahin geltenden Vorstellungen vom Krieg sprengen sollte. Eines Opferganges, der sich nicht mehr in den Dimensionen eines Landes, sondern Erdteils vollzog.

Der heute dem nationalen Gedächtnis entfremdet ist und folglich niemanden von denen sprechen läßt, die in ihren Panzern verbrannten, im Luftkampf fielen oder in den eisernen Särgen der U-Boote am Meeresgrund ruhen. 3.250.000 Wehrmachtsangehörige erlitten den Soldatentod. 3.242.000 starben in der Gefangenschaft mörderischer Sieger.

Wir denken an das unermeßliche Leid der Frauen, Kinder und Greise, unserer wehr- und waffenlosen Landsleute, die im Laufe des Krieges und in der Not danach ihre Lieben, Nächsten, Heimat, Hab und Gut, Gesundheit und Leben verloren haben.

Mit ihnen sind es weitere Millionen, deren Grab man heute nicht mehr findet. Deutsche, die in der Ostsee ertranken, die irgendwo am Straßenrand liegenblieben, erschlagen wurden, die unter Vergewaltigungen umkamen, die in den Feuerstürmen der Bombennächte zu Asche verbrannten, die in den Lagern verhungerten oder zu Tode gequält, in unbekannten Massengräbern verscharrt worden sind. –

Alle Stationen des Leidens aufzuzählen, ist nicht möglich und immer wieder fehlt es allein schon an der Vorstellungskraft über die Verbrechen am deutschen Volk. Es gab keine Todesart, von der Angehörige unseres Volkes nicht betroffen waren.

Die Geschichte verneigt sich. Wir Nationaldemokraten auch. Setzen dem Opfergang unseres Volkes in zwei Weltkriegen ein Licht.

Kerzen

Das Licht der Gegenwart gilt den Opfern der Genderisierung.

„Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit“, heißt eine Erkenntnis des dänischen Philosophen Sören Kierkegaard (5.5.1813-11.11.1855).

Und tatsächlich führt das politische Diktat der Genderisierung zur Entwurzelung und Entfremdung der Menschen von ihrem natürlichen, gottgegebenen Geschlecht. Folge ist die geschlechtliche Identitätslosigkeit. Was mit der Verunglimpfung der Sprache begann, setzt sich im rasenden Tempo auf allen gesellschaftlichen und menschlichen Ebenen fort und entfaltet seine negativen Auswirkungen bei Männern und Frauen, die nicht mehr wissen, wer sie sind und was ihre Aufgabe in der Gemeinschaft des Volkes ist.

Männer und Frauen sollen sich nicht mehr zu einer Familie zusammenfinden. Die Keimzelle eines jeden Volkes, die Familie, wird in ihrem Bestand zerstört. Deren ureigenste Aufgabe, die Hingabe für Nachkommenschaft, ist gefährdet. Der Genderwahn läßt den Menschen seelisch verwahrlosen.

Wir setzen den bedauernswerten Opfern dieser volksfeindlichen Politik unsere zweite Kerze.

 

Das Licht der Zukunft gilt denen, die in unseren Tagen für die Zeitlosigkeit deutscher Tugenden und Ewigkeit unseres Volkes stehen.

Politisch korrektes Verhalten dominiert. Immer noch lähmt es den freien schöpferischen Geist. Seinen Nutznießern soll das Denken erspart, seinen Widersachern verboten werden.

Politische Gegebenheiten aber sind vergänglich, Tugenden ewig. So haben sich die Lebensbejahung und der Lebensmut gerade in unserem Volk nach jeder Katastrophe als tragende Elemente der Zukunftsgestaltung erwiesen. „Wer auf sein Elend tritt, steht höher“, sagt Hölderlin. Und weiteste Verbreitung fand auch Luthers Wort:

„Wenn ich wüßte, daß morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“.

Ein wahrhaft ergreifendes Beispiel unbeugsamen Lebensmutes gibt uns die 27jährige Ausnahmeathletin Kristina Vogel aus Erfurt. In ihr Fahrtraining vertieft, wird die zweimalige Olympiasiegerin und elffache Bahnrad-Weltmeisterin am 26. Juni dieses Jahres das Opfer eines fremdverschuldeten Unfalles, der die Befürchtung, von nun an querschnittsgelähmt zu sein, schon früh bestätigt.

Sie weiß, daß sie sich jetzt nur noch im Rollstuhl fortbewegen kann, räumt ein, im Stillen „auch mal zu weinen“, ist allerdings von jeder Resignation sehr weit entfernt. „Ich habe das Glück, daß ich voll funktionsfähige Arme habe, will von meiner Energie etwas weitergeben“, ein aufmunterndes Beispiel für ebenfalls Betroffene sein, sagt sie, als sie am 12. September im Berliner Unfallkrankenhaus Marzahn erstmals wieder an die Öffentlichkeit tritt und beeindruckt alle durch ihren Mut, ihre Hoffnung, ihre Lebensfreude (Vgl. WAZ v. 13.9.18).

Den Verlust der Bewegungsfreiheit erleidet auch eine ganz andere großartige Frau. Kein unerbittliches Schicksal, wohl aber der Einsatz gegen Lügen und Verleumdungen, Ringen um Wahrheit, Aufruf zum Denken und Handeln – in einem Meer der Konformität wirklich einmal freie Meinungsäußerungen – haben die tapfere Bekennerin Ursula Haverbeck um das Glück selbstbestimmten Lebens gebracht:

Jeden Resozialsierungsgedanken verhöhnend, eine inzwischen mehrjährige Haft, als Neunzigjährige, in einem Staat, der sich so gerne den freiesten der deutschen Geschichte nennt. –

Die täglich bemühten unveräußerlichen Menschen- und Freiheitsrechte, durchweht von dem Geist der Humanität, verändern ihr Gesicht, wenn es um völkisches Leben und um die nationale Selbstbehauptung geht.

Doch unverfälscht, ehern, leuchten die Tugenden, die in unserem Volk leben, ja, für dessen Ewigkeit sie stehen.

All ihren tapferen persönlichen Trägern setzen wir in dieser wölfischen Zeit ein Licht!

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https://endederluege.blog/2018/12/23/drei-kerzen/