„Das christliche Abendland gegen die Eroberer verteidigen!“ Bericht über Horst Mahler aus erster Hand (10. November 2018)

Liebe Freunde, liebe Kameraden und Patrioten,

die vielen schlechten Nachrichten über Kamerad Mahler bewegten mich heute dazu, mich vor Ort über seinen Zustand persönlich zu informieren. So fuhr ich dann mit meinem persönlichen Referenten Uwe Meenen nach Brandenburg.

Nach fast einstündiger Suche fanden wir dann in einem alten Gebäude des Klinikums, im Keller, der auf mich keinen freundlichen, eher den Eindruck eines Leichenkellers machte, die Eingangsschleuse zur Krankenstation mit Panzer- und Gittertüren. Hier wies ich mich dann mit meinem Sonderausweis als Abgeordneter des Europaparlamentes aus. Man sagte uns, das wir unseren Besuch vorher schriftlich anmelden müßten.

Ich bestand aber darauf, daß man mich einlassen müsse, da das EU-Parlament im Frühjahr mehrheitlich beschlossen habe, Europaabgeordneten in allen EU-Mitgliedsstaaten jederzeit ohne Anmeldung Zutritt zu Inhaftierten zu gewähren sei, damit diese dort die Einhaltung der Grund- und Menschenrechte kontrollieren könnten. Man sagte mir zu, daß man sich beim Innenministerium erkundigen würde. 30 Minuten später kam ein korrekt wirkender Justizbeamter zu uns und sagte:

„Sie Herr Voigt dürfen zu Herrn Mahler, Herr Meenen ohne schriftliche Genehmigung des Anstaltsleiters nicht!

Das Funktelefon oder einen Fotoapparat durfte ich nicht mitnehmen.

Nun öffnete sich die massive schwere Gittertür. Ich trat ein und am Ende des Ganges sah ich einen Justizangestellten, der vor einer geöffnete Tür stand und mir winkte. Ich trat dann mit einem mulmigen Gefühl in das Krankenzimmer ein. Eine Krankenschwester setzte Horst gerade einige Spritzen in den Arm, Horst hob seinen Kopf und ich sah ein lächeln in seinem Gesicht:

„Udo, Du hier rief er, was für eine freudige Überrasschung“

und streckte mir die freie Hand zur Begrüßung entgegen. Nachdem die Schwester dann noch seinen Blutdruck gemessen hatte, verließ sie uns und ich war mit Horst fast alleine. Lediglich ein Justizangestellter blieb vor der leicht geöffneten Türe stehen.

Wir konnten uns fast zwei Stunden angeregt unterhalten, wovon er gut für Zweidrittel der Zeit die Gesprächsführung übernahm. Politisch war er voll auf dem Laufenden, er hatte einen Fernseher auf dem Zimmer, wo er Nachrichten, Dokumentationen und politische Diskussionen verfolgen konnte. Seinen Laptop hatte man ihm abgenommen, ihm dafür eine alte Schreibmaschine auf das Zimmer gestellt. Post erhält er meist 7 bis 14 Tage später, nachdem sie zensiert wurde und er darf bis zu drei Bücher gleichzeitig benützen. Er machte mich auf die Biographie von Manuel Seitenbecher, „Mahler, Maschke & Co – Rechtes Denken in der 68er Bewegung“ aufmerksam, welche er gerade las und als ungewöhnlich objektiv bezeichnete.

Dann bat er mich darum, Ursula Haverbeck zum 90. Geburtstag seine Glückwünsche zu übermitteln. Da ich eine Geburtstagskarte in meiner Jacke hatte, gab ich ihm einen Stift und sagte ihm, das kannst Du ihr selber schreiben. Was er schrieb könnt Ihr auf dem Foto lesen …….

Nun konnten wir endlich über seinen Gesundheitszustand sprechen. Die Lungenentzündung habe er nach langem Kampf jetzt überwunden. Dafür mache ihm sein noch heiles Bein Sorgen, da die Ärzte dort eine entstehende Blutvergiftung diagnostizierten und ihm ggf. auch diesen Fuß amputieren müssen. Aber er sei diesmal in sehr guter ärztlicher Behandlung.

„Er erwarte für ihn keine Gnade sondern darauf, das jede hoheitliche Gewalt die Macht besitze hoheitlich begangenes Unrecht zu korrigieren. Eine solche Korrektur sei dann kein Gnadenakt mehr, sondern die Verwirklichung der göttlichen Ordnung!“

Zu seinen Verfolgern meinte er:

“Sie können mich umbringen, aber ich habe schon alles gesagt und niedergeschrieben. Ich bin bei vollem Verstand und hoffe darauf, mit meinem Restkörper und meinem Geist das christliche Abendland gegen die Eroberer zu verteidigen.“

Befragt zu dem Gutmenschentum mit Genderwahnsinn, Abtreibungsfanatismus und den Willkommensrufen für die fremden Eroberer entgegnete er mir mit dem denkwürdigen Satz:

„Deren Unvernunft ist nötig, um die Vernunft wieder zur Geltung zu bringen.“

Als die ärztliche Visite kam verabschiedete sich Horst ungewöhnlich herzlich und bat mich, diese geschilderten Dinge öffentlich zu machen und Freund und Feind klar zu machen, daß er nicht aufgegeben habe und weiter um sein Leben kämpfen und seine Meinung frei äußern wird! Da war er wieder, der alte Horst. So lernte ich ihn im ersten Verbotsverfahren kennen.

Brandenburg, den 9. November 2018

Udo Voigt, MdEP

Horst Mahler Fights On

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