Kommt nach München für Monika und Alfred Schäfer

 

Der Volkslehrer
Am 09.08.2018 veröffentlicht

Am 14. 16. und 17. August finden in München die Verhandlungen gegen Monika und Alfred Schäfer statt.
Kommt bitte dorthin und unterstützt die beiden Kämpfer für die freie Rede durch Eure Anwesenheit.

Landgericht München II
Nymphenburger Straße 16
80 335 München

Beginn: 10 Uhr

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Ein Kommentar

  1. Mein Brief von heute (11.08.2018) an Monika Schaefer und Gerd Ittner:
    als Priester interessiere ich mich selbstverständlich insbesondere für die beiden Aspekte a) Kirche und Nationalsozialismus und b) Holocaust resp. Auschwizt als „Widerlegung Christi“ (Claude Lanzmann). Eigentlich müsste meine Arbeit auch von Revisionisten unterstützt werden. Doch hier ein Beispiel, wie ich in Revisionismus-Kreisen begrüßt werde: »Die katholische Kirche ist eine satanische Verbrecher-Organisation und hat viele Millionen Menschen ermordet. […] Alle diese Pfaffen apostrophieren einen vermeintlich allwissenden, allgnädigen und allmächtigen Gott, der die Menschen in tiefstes Elend, bitterste Not, Mord und Totschlag verstrickt, um sie vorgeblich zu „prüfen“, ob sie sein Himmelreich betreten dürfen. Da aber dieser apostrophierte Depp allwissend, allgnädig und sogar allmächtig sein soll, warum muss er dann etwas „prüfen“, was er bereits vorher wissen muss, bevor er seinen Kreaturen diese Marter antut? Aber es kommt noch schlimmer, denn jede seiner Kreaturen, die diese auferlegte „Prüfung“ nicht besteht, fährt auf ewig in tiefste Hölle. Dieser Schwachmat zerrt die Wesen grundlos aus dem Nicht-Sein in ein Sein, ausschließlich um sie zu martern und zu morden. Kann sich auch nur irgendwer eine verkommenere, bösartigere Bestie vorstellen? Müsste das Pfaffentum von den Spenden seiner Anhänger leben und nicht alimentiert werden von einer korrupten Obrigkeit, so wäre es doch ein elendiges Dasein. Das Disputieren beim Schmausen und Saufen an wohlgefüllter Tafel hätte ein jähes Ende, denn niemand mit Verstand, gäbe dieser Höllen-Brut auch nur einen Pfifferling, sondern jagte sie aus der Stadt oder hinge sie am Halse auf.« Soll ich mich trotzdem weiterhin für Revisionisten einsetzen? Um der Sache willen tue ich es. Speziell in dem aktuellen großen Prozess gegen Monika und Alfred Schaefer hatte ich sogar gewisse Hoffnung, dass hier eine längst überfällige Wende vollzogen wird. Denn in all den Jahrzehnten vorher waren alle Prozesse wegen Holocaustleugnung vom juristischen Standpunkt aus unmöglich: Alle Beteiligten (Richter, Staatsanwälte, Angeklagte, Verteidiger, Prozessbeobachter usw.) gingen wie selbstverständlich davon aus, dass es einen Straftatbestand „Holocaustleugnung“ gibt. Den gibt es aber nicht – der Begriff „Holocaust“ kommt im ganzen Strafgesetzbuch nicht vor. Bestraft wird, wer ein Nazi-Verbrechen des Völkermordes leugnet. Eine Bestrafung ist also ganz alleine nur dann überhaupt möglich, wenn gesetzlich festgelegt ist, welches Nazi-Verbrechen des Völkermordes man nicht leugnen darf. Die Historiker Gerald Reitlinger und Raul Hilberg leugnen die Opferzahl von sechs Millionen. Yehuda Bauer von Yad Vashem und der Historiker Wolfgang Benz leugnen die Judenseife. Der katholische Bischof Johannes Neuhäusler leugnete die Vergasungen in Dachau. Bis heute unbeanwortet blieben meine unzähligen Anfragen an höchste Stellen, darunter auch an die Vereinten Nationen anlässlich des Holocaust-Gedenktages: „Was muss ich glauben, um einer Verurteilung wegen Holocaust-Leugnung zu entgehen?“ Es ist schlichtweg eine Lüge, wenn von Revisionisten immer wieder behauptet wird, die „6-Millionen-Zahl“ oder auch anderes wären „Holocaust-Dogmen“. Einer der bekanntesten Holocaustleugner, Jürgen Graf (Der Holocaust. Uckfield (4)2017), schreibt: „Dass der heutige Holocaust-Glaube eine waschechte Religion – oder besser gesagt Gegenreligion – ist, haben schon etliche Autoren hervor- gehoben … Dieser Glaube hat … seine Propheten (die Holocaust-Überlebenden, de- ren Aussagen unfehlbar sind und nicht kritisch überprüft werden dür- fen), seine Inquisition (die Medien, die streng über die Holocaust- Orthodoxie wachen)“ (14f). Nein! Die Aussagen sind ja gerade nicht „unfehlbar“ – sie sind widersprüchlich (z.B. Judenseife). Es gibt keine „Orthodoxie“, also keinen Katechismus, keine klare Sammlung, was man glauben muss, um einer Verurteilung wegen Holocaust-Leugnung zu entgehen – es fehlen z.B. sogar die genauen Opferzahlen insgesamt (s.o. Reitlinger) sowie die genauen Opferzahlen der einzelnen Konzentrationslager. Speziell für Auschwitz gibt es eine ganze Reihe von Opferzahlen; auf den Gedenksteinen standen zunächst vier Millionen, jetzt 1,5 Millionen, offiziell sind es derzeit wohl 1,1 Millionen. Nun hatte Alfred Schaefer aber zu dem aktuellen Prozess eine sehr umfangreiche Einwendung veröffentlicht, wo genau diese Unbestimmtheit umfänglich bewiesen wird. Trotz dieser vielen Beispiele sind das eben nur einige Beispiele, als Fazit bleibt unausweichlich: Man kann nicht wissen, wie man einer Verurteilung entgehen kann, eben weil „Holocaust“ gesetzlich nicht bestimmt ist, „Holocaustleugnung“ somit auch nicht. Und damit gilt: Nulla poena sine lege, keine Strafe ohne Gesetz. Erst wenn die Völkermordverbrechen der Nazis gesetzlich bestimmt sind, kann ihr „Billigen, Leugnen oder Verharmlosen“ gem. §130 StGB bestraft werden. Aber anscheinend ist auch der Schaefer-Prozess nun verloren. Die Angeklagten und ihre „Verteidigung“ (?) hätten sich zwangsläufig weigern müssen, irgendetwas zu irgendwelchen „inhaltlichen“ Fragen des „Holocaust“ zu sagen. Sie hätten von Richtern und Staatsanwälten erst einmal die gesetzliche Grundlage erfragen müssen: Wie ist „Holocaust“ bzw. seine Leugnung gesetzlich bestimmt? Solange ihnen keiner einen entsprechenden Gesetzestext vorlegt, kann gar kein Prozess geführt werden. Nochmals: Keine Strafe ohne Gesetz. An diesem Totalversagen leidet praktisch jeder, darunter natürlich auch ich selbst, weil ich jetzt noch immer nicht weiß: „Was muss ich glauben, um einer Verurteilung wegen Holocaust-Leugnung zu entgehen?“ Beim katholischen Glauben, bei der unfehlbaren katholischen Lehre, bei der katholischen Orthodoxie ist es klar: Es gibt einen Gott, es gibt in Gott drei Personen, es gibt zwei Naturen in Jesus Christus, es gibt sieben Sakramente usw. Hier ist klar durch entsprechende Dogmen definiert, was ich glauben muss, um einer Verurteilung wegen Häresie zu entgehen. Wie die Kirche mir ihre Dogmen vorgelegt hat, so will ich entsprechend auch die Holocaust-Dogmen vorgelegt bekommen: Klar, präzise, eindeutig. Und v.a.: Wenn auch nur ein einziges katholisches Dogma als falsch erwiesen würde, dann wäre ich der erste, der erklärt: Es gibt kein Recht, katholisch zu sein, denn die katholische Kirche ist nicht unfehlbar. Dogmen müssen absolut unwandelbar sein. Das ist bereits an sich logisch und ebenfalls ein ausdrücklich formuliertes Dogma. Die Kirche als ganze wäre absolut unglaubwürdig, wenn nur ein einziges Dogma widerlegt / widerrufen würde. Und auch deshalb will ich wissen, welche Holocaustdogmen ich glauben muss. Nicht vergessen: Der Holocaust bzw. Auschwitz soll ja die „Widerlegung Christi“ sein. Wenn ich glauben soll, dass das Christentum, d.h. mein gesamter Lebensinhalt eine Lüge sein soll, dann muss ich dafür schon mehr fordern als argumentationslose, ja sogar eigentlich inhaltslose Behauptungen. Ich füge noch zwei neuere Texte an, die mit der Thematik etwas zu tun haben:
    Papst Pius XII. und der Holocaust – https://archive.org/details/pius12_holocaust_201808
    Der Häretiker Papst Franziskus I. – https://archive.org/details/franzi_haeretiker
    Mit christlichem Gruß, P. Rolf Lingen

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