Kurzbericht vom zweiten Prozeßtag gegen Monika und Alfred Schaefer am Landgericht München

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Die Stimmung und die allgemeinen Umgangsformen waren am heutigen zweiten Prozeßtag deutlich entspannter. Möglicherweise lag das daran, daß den Veranstaltern der Inquisition dämmerte, daß sie am gestrigen Tag „etwas“ überzogen hatten. Dies äußerte sich auch darin, daß sich die Geschwister Schaefer ab jetzt begrüßen und miteinander sprechen dürfen. Auf Einwand der Staatsanwaltschaft allerdings nur auf deutsch.

Während der Verhandlung wurde kurz unterbrochen.

Der Staatsanwalt, welcher am Vortag die Sprungkraft des Hündchens Pawlow mit einem Haftbefehl gewürdigt hatte, erschien in der Verhandlung.

Er sprach mit dem Richter, welcher daraufhin verkündete, daß Alfred Schaefer gegen eine Zahlung von 5000 € in die Freiheit entlassen wird. Der ihn bewachende Polizist räumte das Feld und Alfred konnte sich in den Prozeßpausen wieder frei bewegen.

Der Anwalt von Monika Schaefer trug seinen Schriftsatz zum Paragraph 130 in einer sehr emotionalen und überzeugenden Art und Weise vor.

Dies wurde von der Staatsanwältin gerügt, indem sie zum Ausdruck brachte, daß der Schriftsatz dem Gericht vorgetragen würde und nicht dem Publikum.

Woraufhin er mit der Einlassung antwortete, daß es der Verteidigung obliegt, überzeugend aufzutreten. Dazu gehöre auch die emotionale Seite, weil er damit zum Ausdruck bringen will, daß dies seine innerste Überzeugung ist.

Denn der Inhalt liefe darauf hinaus, daß der Prozeß nur mit einer Freilassung beendet werden könne, da ein Sondergesetz keine Rechtskraft habe und darüber hinaus auch noch eine Entscheidung vom BVG dazu ausstehe.